Die „Soap-Opera“

Im Oktober letzten Jahres las ich in einer burmesischen Zeitung über die Sundara Stiftung und ihr Projekt “soap with a mission”. Durch unser Tourismusprojekt ermutigt, fragte ich in zwei Hotels in Mandalay,was sie denn mit den angebrochenen Seifen ihrer Gäste machen würden. „Die werden weggeworfen“,war die Antwort. Mit Win Aung, Ni Ni und Ohmar wurde ich schnell einig, dass wir diese Hotelseifen für unsere PDO SchülerInnen recyceln wollten. Win Aung fand Partner in Yangon, gewann Sundara persönlich als Unterstützer und jetzt im Mai war es so weit. Die Seifen wurden geliefert nebst einer Maschine, ein kleiner Wettbewerb mit den schönsten Verpackungen ausgerufen und ein Hygieneprojekt für die PDO daraus entwickelt. In einer Zeremonie mit Abt U Nayaka, der ganz begeistert davon ist, wurde das Seifenprojekt in Anwesenheit einiger Hotelmanager und der lokalen Presse gefeiert. Ein kleines Projekt mit großer Wirkung! Danke an Sundara, danke an alle, die daran mitgewirkt haben. 23.Mai 2016 Marianne Granz

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Wieso Soap-Opera ? Nein, es handelt sich nicht um eine Herz-Schmerz-Vorabendserie. Aber da man auch gerne mal einen Witz in Myanmar macht und da die Verhältnisse nun weit entspannter sind als noch vor kurzer Zeit, haben Win Aung,Ohmar  und Karl Bruch  das Projekt kurz und griffig „Soap-Opera“ getauft. Es ist durchaus ironisch zu verstehen auch wenn das Projekt mit großer Ernsthaftikgeit vorangetrieben wird.

 

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Hier finden Sie weitere Informationen über : SOAP WITH A MISSION

 

Allgemein, Tourismus-Projekt